Die Gewässer rund um Cramonshagen

Dalbergkuhle - Der von uns betreute See

Die Dalbergkuhle, auch Dalberger Kuhle genannt, ist ein malerischer See im Landkreis Nordwestmecklenburg, gelegen im Gebiet der Gemeinde Mühlen Eichsen. Ihren Namen verdankt sie dem am Ostufer befindlichen Ort Dalberg, der zur Gemeinde Dalberg-Wendelstorf gehört. Die Gemeindegrenze verläuft unmittelbar entlang des östlichen Ufers.

Gespeist wird der See von der Stepenitz, die aus dem Cramoner See kommt und im Süden in die Dalbergkuhle einfließt. Im Norden verlässt sie das Gewässer wieder in Richtung Wendelstorfer See.
Die Dalbergkuhle umfasst eine Fläche von 4,4 Hektar, erstreckt sich rund 355 Meter von Norden nach Süden und misst etwa 155 Meter in der Breite. Sie liegt in einer langgestreckten Rinne, wobei das Gelände zu beiden Seiten vom Wasserspiegel bei 43,1 m auf über 60 m über Meereshöhe ansteigt.

Für Angler besonders interessant ist der vielfältige Fischbestand. Zu den Hauptfischarten gehören:

  • Aal
  • Blei
  • Barsch
  • Hecht
  • Karpfen
  • Plötze
  • Schlei
  • Weißfische

Damit bietet die Dalbergkuhle abwechslungsreiche Bedingungen für Einsteiger wie für erfahrene Angler – und bildet das naturreiche Herzstück der Cramonshagener Anglervereinigung e.V.

Cramoner See

Die Perle vor unserer Haustür

Der Cramoner See ist ein typischer norddeutscher Natursee in Mecklenburg-Vorpommern und ein wichtiges Angelgewässer der Region. Eingebettet in eine ruhige, landschaftlich reizvolle Umgebung bietet der See vielfältige Strukturen wie Schilfgürtel, flachere Uferbereiche und tiefere Zonen, die zahlreichen Fischarten geeignete Lebensräume bieten.

Der Cramoner See erstreckt sich auf einer Fläche von etwa 0,53 km² und liegt auf einer Höhe von rund 43 m über NN. Mit einer Länge von ca. 2,4 km und einer Breite von bis zu 350 m bietet das Gewässer vielfältige Angel- und Naturbereiche. Die mittlere Tiefe beträgt rund 4 m, an den tiefsten Stellen erreicht der See bis zu 8 m Tiefe. Der See wird von der Stepenitz durchflossen, die hier als Zufluss und Abfluss fungiert. Die naturnahe Lage im Landschaftsschutzgebiet „Stepenitztal“ sowie seine Struktur machen den Cramoner See zu einem vielseitigen Angelgewässer

Aus anglerischer Sicht zeichnet sich der Cramoner See durch seinen abwechslungsreichen Fischbestand aus. Zu den häufig vorkommenden Arten zählen unter anderem Hecht, Barsch, Aal, Zander, Plötze, Rotfeder, Brasse sowie weitere Weißfische. Die ausgedehnten Schilf- und Krautbereiche dienen insbesondere Raubfischen als Laich- und Rückzugsgebiet.

Je nach Jahreszeit und Wetterbedingungen bietet der See unterschiedliche Angelmöglichkeiten. Während Raubfischangler vor allem an strukturreichen Bereichen und Kanten erfolgreich sind, finden Friedfischangler in ruhigeren Uferzonen und offenen Wasserbereichen geeignete Plätze. Die natürliche Beschaffenheit des Sees erfordert dabei ein rücksichtsvolles und umsichtiges Angeln.

Der Cramoner See steht für naturnahes Angeln in ruhiger Umgebung. Der nachhaltige Umgang mit dem Fischbestand sowie der Schutz der Ufer- und Schilfzonen sind zentrale Bestandteile der Gewässerbewirtschaftung und tragen dazu bei, den See langfristig als attraktives Angelrevier zu erhalten.

 

 

Die Stepenitz

52 km Flusslauf - Rehmsee - Cramoner See - Dalbergkuhle - Trave

Die Stepenitz ist ein bedeutender Fluss in Nordwest-Mecklenburg und zählt zu den naturnahsten Fließgewässern der Region. Sie entspringt nordwestlich von Schwerin im Bereich der Gemeinde Brüsewitz und nimmt bereits in ihrem Oberlauf mehrere kleinere Quellbäche auf. Kurz nach ihrem Ursprung durchfließt die Stepenitz den Rehmsee, der einen prägenden Bestandteil ihres frühen Flussverlaufs darstellt.

Von dort aus windet sich die Stepenitz durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Wiesen, Mooren, Auen und Wäldern. Ihr natürlicher Verlauf mit zahlreichen Mäandern, wechselnden Strömungszonen und strukturreichen Uferbereichen bietet einen wertvollen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Die gute Wasserqualität macht den Fluss ökologisch besonders bedeutsam.

Im weiteren Verlauf fließt die Stepenitz durch mehrere Ortschaften und Naturräume Nordwest-Mecklenburgs, bevor sie schließlich in Schleswig-Holstein in die Trave mündet. Aufgrund ihrer naturnahen Struktur und ihres artenreichen Fischbestandes ist die Stepenitz sowohl bei Naturliebhabern als auch bei Anglern sehr geschätzt.

Aus anglerischer Sicht bietet die Stepenitz ein besonders abwechslungsreiches und anspruchsvolles Gewässer. Durch ihren naturnahen Verlauf mit wechselnden Strömungen, Gumpen, flachen Abschnitten, überhängender Ufervegetation und Totholzstrukturen finden zahlreiche Fischarten hier geeignete Lebensbedingungen.

Typische Fischarten der Stepenitz sind unter anderem Bachforelle, Hecht, Barsch, Aal, Plötze, Rotfeder sowie verschiedene Weißfischarten. In ruhigeren Abschnitten und Seenaufweitungen, wie dem Rehmsee im Oberlauf, finden sich auch Raubfische, während strömungsreichere Bereiche besonders für Salmoniden attraktiv sind.

Die Stepenitz stellt an Angler gewisse Anforderungen: Der teils dichte Uferbewuchs, natürliche Hindernisse und wechselnde Wassertiefen erfordern umsichtiges Verhalten und angepasste Angelmethoden. Gerade diese Ursprünglichkeit macht den Reiz des Gewässers aus und trägt zu seinem besonderen Charakter bei.

Der Erhalt der natürlichen Strukturen und ein verantwortungsvoller Umgang mit Fischbestand und Uferzonen stehen im Mittelpunkt der Bewirtschaftung. Die Stepenitz bietet damit nicht nur gute Angelmöglichkeiten, sondern auch ein intensives Naturerlebnis.

 

 

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